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„Wär‘ sein Wort eine Brücke, ich ginge nicht darüber.“

Nach der Geschichte mit den nicht gehaltenen, „Ich komme zu deinem Geburtstag“ Versprechen, haben wir jetzt eine, „Ich hole dich am Mittwoch vom Kiga ab und wir fahren zu Oma und Opa“ – Nicht, Situation.

Die Umgangsmedaille hat zwei Seiten und sie sind beide scheiße.

Die eine Seite ist die, ich halte meine Versprechen nicht aber ich mache trotzdem dauernd welche, Seite.

Die andere Seite ist die, mit der endlosen Macht mein Leben zu bestimmen und es kompliziert zu machen. Er hat jetzt jahrelang die Möglichkeit mich zum Arschloch zu machen und sich drüber zu freuen.

Ich habe keinerlei Möglichkeit für mein eigenes Leben Pläne zu machen, weil er sich an nichts hält. Er sagt regelmäßig ab oder verschiebt einfach den Umgang, immer kurzfristig. Er gibt aber auch nicht Bescheid, ob er den Umgang einhält oder nicht. Permanent muss ich nachfragen. Ich kann nicht mal Verabredungen für Freitagabend treffen ohne jederzeit darauf vorbereitet zu sein alles wieder abzusagen, weil er einen Tag vorher verschiebt. Nach wie vor muss also jeder in meinem Umfeld darauf vorbereitet sein, spontan auf Mr. Ms. Befindlichkeiten zu reagieren, wie Früher auch schon.

Daran mal ein Wochenende zu planen brauche ich gar nicht zu denken.

Beispiel gefällig?

Diese Woche hieß es, er hole sie am Mittwoch vom Kiga ab und bringt sie Sonntag zurück.

Dann hieß es, er hole sie am Freitag und bringt sie dann Dienstag gleich in den Kiga.

Dann will er sie plötzlich Freitag um 9.00 Uhr abholen von Zuhause.

Entschuldigung?

Am Ende entschied er sich dafür sie am Samstag in der Früh zu holen und sie am Dienstagabend wieder zu bringen.

Selbstverständlich ändere ich jedes Mal meine Pläne. Logo.

Natürlich kann man jetzt ganz leicht sagen, warum ich da mitmache. Was soll aber die Lösung sein?

Ihm ist vollkommen klar, dass ich jederzeit statt seiner den Zwuckel abhole. Es wäre eine vollkommen leere Drohung zu sagen, dass niemand das Kind abholt und sie dann auf der Straße steht. Ist ja Quatsch und das weiß er. Mir irgendwelche Sachen wie: „Du hast dich nicht an die Verabredung für diese Woche gehalten, dann eben gar nicht diese Woche.“ Damit treffe ich nicht ihn, dann geht er halt zu seiner aktuellen Freundin und hat da Spaß, damit treffe ich doch nur meine Tochter, weil sie auf ihn wartet.

Ihr wisst ja alle, dass den Vater niemand zur Einhaltung irgendwelcher Regeln zwingen kann. Der Vater hat hier keinerlei durchsetzbare Verpflichtungen, er darf machen was er will. Es gibt hier keine Konsequenzen.

Wie wir ja schon wissen, wird Mr. M. nur aktiv, wenn es eine übergeordnete Instanz gibt, die ihm Strafe androhen kann.

Er kann sich also die nächsten Jahre ein Loch in den Arsch freuen, weil er mir so schön leicht mein Leben schwer machen kann.

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