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Ein Mann, der selbst den Himmel finanziert

Klar, es ist für die meisten Alleinerziehenden nichts Neues, dass es oft und viel um Geld geht. Mr. M. ist auch nicht das einzige Exemplar, das sich dauerhaft als den armen, ausgenommenen Ex darstellt und dabei ganz selbstverständlich und unablässig die Mutter zum Antagonisten macht. Wer hier öfter mal reinliest, der weiß auch schon, dass Geld eines der allerwichtigsten und größten Themen des Mr. M ist und war. Von Zeit zu Zeit gibt es aber ein Schmankerl aus der Finanzwelt von Mr. M und da kann ich einfach nicht anders als diese zu teilen. Eine wunderbare Anekdote aus der Gedankenwelt des Vater gab es, wen wundert es, zu Weihnachten, Die kleine Maus kam heim und erklärte uns laut, dass ihr Papa dem Christkind das ganze Geld gegeben habe, damit das Christkind ihre Geschenke kaufen kann. WOW! Was für ein Mann! Sogar an Weihnachten muss er einfach irgendwie los werden, dass es SEIN Geld war, das die Geschenke finanziert. Sogar das Christkind, die allmächtige wunderbare Weihnachtserfindung braucht sein Geld um Wunder zu tun. Weissebescheid, ne !

Die zweite Aussage war: „Ich soll dir von meinem Papa ausrichten, dass er dir ganz viel Geld bezahlt und du sollst mir meine Sachen kaufen.“ Mir wurde ja schon vor ein paar Wochen auch aufs Brot geschmiert, dass die Kleine behauptete, ich würde immer nur Pullis und Mützen für mich kaufen und nie was für sie. Ich habe keinen Schimmer wo das her kommt, denn ich kaufe mir selbst ehrlich gesagt nur sehr selten neue Klamotten aber egal, ich sage es nur weil es gleich wieder vorkommen wird. Ich konnte es mir nicht verkneifen eine WhatsApp an Mr, M zu schicken​. Ich bin mir nicht sicher ob er ernsthaft dachte seine Erklärung macht die Geschichte irgendwie besser:

Wundert der Mann, der immer schon nichts anderes tut als kaufen, kaufen,kaufen sich ernsthaft, warum das Kind immer etwas haben will? Es gab Zeiten da begrüßte die Kleine ihn mit den Worten: „Hast du ein Geschenk für mich?“ oder „Hast du mir was mitgebracht?“ Erst gestern verabschiedete sie ihn mit: „Wann gehen wir zum ToysRUs? Krieg ich da Playmobil?“ Seine Antwort war, ja das macht er. Schon als wir noch verheiratete waren bat ich ihn dauernd damit aufzuhören, natürlich ohne Erfolg.

Selbstverständlich kann er nicht anders, als das Kind über das Finanzielle aufzuklären sobald sie ihm irgend eine Geschichte auftischt. Es ist unbedingt nötig, dem Kind eine detaillierte Antwort zu geben über die monetäre Situation und immer mit einem Hang dazu mich ins Negative zu ziehen.

Aber ich meine, wer dem Christkind Geld gibt, der ist einfach der Größte auf der Welt!


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