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#GegenWindmühlenKämpfen

Die Tage mal erkundigte sich Mr. M, wie es seiner Tochter ging nachdem er sie das letzte Mal heim brachte. Warum? Er hatte beim Gespräch mit meiner Freundin erfahren, dass Zwuckel oft in einem schlechten Zustand war nachdem sie bei ihm war.

Was meine ich mit schlechtem Zustand?

Als er sie letztens von seinen Eltern brachte, hatte sie Kopfweh und schlief quasi sofort ein, lange vor ihrer Bettizeit.

Einmal kam sie heim mit Kopfweh, übergab sich und schlief sofort ein.

Kopfweh hat sie öfter mal, nachdem sie bei ihm war und wenn eine 5-Jährige sich freiwillig ins Bett legt, dann muss ich dazu eigentlich nichts mehr sagen, noch viel weniger wenn jemand meine Tochter kennt. Sehr oft kommt sie auch mit Schnupfen und Husten wieder heim aber das ist natürlich etwas schwerer zuzuordnen und nicht so ganz kausal.

Bei der Gelegenheit sagte ich ihm zum hundertsten Mal, dass es die Kleine sehr mitnimmt, wenn er sie für 12 Stunden ins Auto setzt innerhalb von zwei oder drei Tagen.

Er war vor 8 Wochen bei seinen Eltern und vor 2 Wochen, warum will er sie schon wieder am Wochenende da durchpeitschen?

Die Antwort könnte egozentrischer und unlogischer gar nicht ausfallen: Erst mal (wir kennen es) gab er mir Recht, es sei sehr anstrengend aber er macht es trotzdem und außerdem sei ich auch schon mal mit ihr in den Urlaub gefahren. 6 Stunden lang.

Ich muss das kurz mal durchdenken….Moment dauert noch…..*Zahnräder knirschen*

Ahhh… ja klar, ich fuhr nach Italien letztes Jahr. 6 Stunden Fahrt. 10 Tage Urlaub. 6 Stunden Fahrt. Logisch! Erkennt ihr nicht die Parallelen!

Ich hoffe es wird deutlich, dass ich nix dagegen habe, dass er zu seinen Eltern fährt. Ich habe was dagegen, die nur für 2 Tage zu tun und dann alle paar Wochen. Es stellt sich übrigens heraus, dass er bei der nächsten Fahrt noch nicht mal vor hatte mit seiner Tochter dort Zeit zu verbringen. Er wollte sie da abgeben und weiter fahren nach HH zu eine Schulung… wtf?

Einen Tag vor der Fahrt begann Zwuckel sich zu übergeben und blieb Zuhause.

Er fragte mich aber nach alle dem noch ernsthaft warum ich ihm nicht sagte, dass es Zwuckel manchmal schlecht geht. Warum sollte ich? Mit welchem Ergebnis? Mit dem Ergebnis, „du hast auch schon mal“ oder mit dem Ergebnis, „du hast Recht, ich mach es trotzdem so“?

Ich habe den Kampf gegen die Windmühlen schon in der Ehe aufgegeben.

Ein weiteres zielführendes Ergebnis will ich euch nicht unterschlagen. Er meinte noch, er könne sie auch öfter nehmen… also wenn’s halt spontan geht bei ihm.

Sollte ich wirklich ins Krankenhaus müssen (egal warum, nicht wichtig hier), dann will er es natürlich zuerst wissen, vielleicht kann er sie dann nehmen. Er kann es nicht planen er kann nur spontan. Der Widerspruch fiel ihm wohl nicht auf.

Danke sehr! Ich werde dem OP Team dann sagen, dass ich nur vielleicht zur OP kommen kann und wenn der Vater spontan absagt, dann müssen wir das lassen.

Klar, ne!?

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