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Hortplatz

Das Thema Hortplatz ruhte für etwa 3 Wochen. Ich hatte alles getan und musste warten. Der erste wichtige Stichtag war der, an dem der Hort meiner Sprengelschule die zweite Runde des Auswahlverfahrens startete. Denn, es wäre ja möglich, dass man mich dann berücksichtigen würde.

Fehlanzeige, auch in der 2. Runde gab es für die alleinerziehende, vollzeitarbeitende Mutter keinen Hortplatz. Warum auch?

Allerding kam dann endlich nur einen Tag später der erlösende Anruf, der Gastschule. Da hatte ich mich ja angemeldet, nachdem ich einen Zeitungsartikel gefunden hatte, der besagte diese Schule habe noch Kapazitäten. Tatsächlich, dort konnte ich mein in den Hot schicken.

Ich war unfassbar erleichtert. Offiziell ist dies aber noch nicht das Ende des Bangens, da geht es noch weiter mit der Bürokratie. Es ist natürlich im Allgemeinen so geregelt, dass die Kinder dort auf die Schule gehen, wo sie auch in den Hort gehen. Anders hätte das auch überhaupt keinen Sinn. So, jetzt habe ich also einen Hortplatz, jetzt muss ich aber einen Antrag stellen, dass mein Kind eben auch auf die dazugehörige Schule gehen darf.

Bis dieser Antrag nicht genehmigt ist, ist gar nix entschieden bzw. nicht in trockenen Tüchern. Ja, es ist sehr wahrscheinlich, dass dem Antrag statt gegeben wird aber es ist lange nicht sicher. Es kann auch schief gehen.

Ich lud mir also das Antragformular runter, füllte es aus und musste es in den Briefkasten der Sprengelschule werfen. Diese würde den Antrag weiter bearbeiten und ihn dann an die Gastschule schicken. Die Gastschule schreibt erneut etwas dazu und schickt den Antrag dann weiter ans Schulamt.

Die Eltern sitzen also weiterhin Zuhause se und wissen nicht wie die Zukunft aussieht, bis dieses Formular irgendwann wieder den heimischen Briefkasten erreicht.

Nach weiteren Wochen des Wartens bekam ich dann endlich auch diese Genehmigung und habe somit einen Hortplatz und einen Schulplatz für die kleine Maus.

Mit dem Wehmutstropfen, dass sie nicht im Sprengel sein wird und somit ihre Schulfreunde nicht im Viertel wohnen und sie jeden Tag fahren muss und um 6.00 Uhr aufstehen.

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