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Im eigenen Kopf is‘ halt doch am Schönsten

Ich habe ein paar Erkenntnisse aus der vollkommen verdrehten Realität von Mr. M. gewonnen. Ich sagte ihm gestern, dass ich seine unverschämten Lügen das Letzte finde. Als ganz dreiste Lüge empfand ich, wie er behauptete er habe einen „Kundenstamm“ gehabt und den für mich „aufgegeben“ habe. Gestern unterbreitete er mir wen er mit „Kundenstamm“ meinte und ich sage euch was: Entweder lebt er wirklich in einem Paralleluniversum, von dem ich nix weiß oder er hat Wahnvorstellungen.

Wen er als Kundestamm empfand, als er noch nicht mal freiberuflich arbeitet, das weiß ich immer noch nicht. (Ihr wisst schon: Beim Bund angestellt und Bezahlung beim Lokalsender nur bei Ausstrahlung – den Kunden)

Dann kam ja die Zeit meiner ersten Produktionsfirma mit zwei Kollegen zusammen. Nennen wir sie Firma A. Firma A löste sich quasi auf, nach ca. 3 Jahren, und das nicht unbedingt im Guten. Die Kollegen drehten immer schon mit Mr. M. weil er eben zu mir gehörte und nicht weil sie ihn besonders mochten (das hat er aber wahrscheinlich nie erkannt und würde das auch anders darstellen). Meine Kollegin vermied es auch irgendwann überhaupt mit ihm zu drehen und diese Kollegin verließ dann die Stadt und war weg. Danach verließ auch ich die Firma und nur ein Kollege blieb zurück und machte weiter.

So und diesen Kollegen betitelte Mr. M. jetzt als seinen Kundenstamm. Wisst ihr was? Der Kollege hat sich nach der Trennung nie wieder bei uns gemeldet, eigentlich klar oder, denn jetzt kämpften wir um denselben Kuchen. Es mag sein, dass er Mr. M noch ein paar Mal anrief kurz nach der Firmentrennung, wenn er sonst niemanden fand aber das hörte sehr bald vollständig auf. Im Gegenteil, der Kollege zeigte Mr. M. sogar an, wegen übler Nachrede!!!! Aber klar, das war der Stammkunde, von dem Mr. M. so richtig viele Aufträge hatte. Is voll klar, oder!? Das es ihm überhaupt über die Lippen kommt ohne, dass er sich dran verschluckt wundert mich schon.

Aber nicht nur das, Mr. hatte da ja noch einen sehr guten Kunden: Das Lokalfernsehen. Jeder der die Umstände kennt würde jetzt schon alleine laut lachen. Für die anderen:

Das Lokalfernsehen hatte ich mit meiner Kollegin ja damals verlassen. um eine eigene Firma (eben Firma A) aufzumachen. Die Kunden nahmen wir mit. Die Abteilung für die Mr. M. da also manchmal drehte beim Lokalfernsehen war quasi mit uns abgewandert. Das direkte Lokalfernsehen hat festangestellte Kameramänner und zahlt extrem mies. Damals, als man „richtiger Kameramann“, war hatte man nur ein müdes Lächeln übrig dafür und gebucht haben die ihn alle heiligen Zeiten mal. Ein paar Monate tröpfelte da noch ab und zu was rein und dann nie wieder. Mr. M. sagt mir aber ins Gesicht, das war sein Kundenstamm.

Es ist schon fast tragisch, so daneben ist das.

Außerdem wurde mir mal wieder bestätigt, dass ich ja immer nur Geld wollte. Vom armen Mann, der alles tat. Ich sei ja nur faul gewesen und wollte nicht mehr arbeiten. Von alle den Jahren seines menschlichen Versagens bleibt in seinem Kopf nur, man will ihn abzocken.

Ich hätte mir eine Anwältin genommen, weil ich erkannt habe es sei nix zu holen. Das von demjenigen, der einen weiteren Besuch bei der Mediatorin verweigert hat. Der Typ, der nicht mehr hin wollte weil er das alles scheiße fand und das brauche er nicht. SEINE WORTE! Und auch dann war ich noch nicht beim Anwalt. Nicht nachdem er einen weiteren Besuch bei der Mediatorin verweigerte sondern als er mir drohte, er werde jetzt dann mal so richtig die Ansagen machen, DA war ich beim Anwalt und keine Sekunde vorher.

Ich habe ja schon geschrieben, dass ich auch erklärte ich wolle auf jeden Fall eine schriftlich niedergelegte Vereinbarung und darum die Mediatorin aber das war ihm Wurst er fand’s doof da.

So geht es weiter, Lüge um Lüge um unser Geschäft und alles immer nur ein Geldproblem. Was er mit seiner Frau und seiner Tochter menschlich tat, das existiert gar nicht. Unfassbar oder? Jahrelanges zusehen wie seine Familie neben ihm lebt ohne jede Unterstützung, das hat nie existiert und das hat ja auch mit nix was zu tun.

Aber seine herablassende Klugscheißerei, die kann ihm natürlich niemand nehmen. Am Schluss sage er noch: „Um Geld hast du dich ja noch nie gekümmert“ Hä? Aber Geld war doch mein einziger Beweggrund. Mein tiefster Antrieb war doch Geld. Wie jetzt?

Außerdem kam wieder von ihm ich hätte doch mal zugeben sollen, dass ich nicht mehr arbeiten wollte. Ich weiß, ich habe dazu schon viel geschrieben aber eine neue Behauptung von ihm war ja dann, man habe ausgemacht, dass ich dann nur noch recherchiere und andere drehen fahren. Also ist ihm dann doch auch irgendwann aufgegangen, dass mein Job eben doch nicht mehr machbar war mit einem kleinen Kind. Die Theorie ich bleibe im Büro und kümmere mich nur noch um Aufträge, die klingt gut, gell? Leider völlig unrealistisch. Das ganze Konzept bei uns lief so: Redakteur und Team fahren zum Dreh. Sender bezahlt das Material. Redakteur und Team bekommen ihr Geld. Am Ende blieb kaum was übrig, grade genug für die Kosten. Solange ich also der Redakteurin war bekam ich auch Geld. Schickte ich aber einen anderen Redakteur, bezahlte ich natürlich den. Nur recherchieren wäre also auf Dauer reiner Zeitverreib gewesen und -auch ganz wichtig- meine Redakteurskollegen waren ja auch alle frei und bei weitem nicht immer verfügbar. Das ganze Geschäft war aber auf schnelle Reaktion aufgebaut. Das Konzept war SCHNELLE REAKTION. Es ist auch gar nicht realistisch gedacht, dass ich mit den freien Kollegen unsere Aufträge hätte bedienen können. Ich habe in der Zeit mal nach neuen Freien gesucht. Hat Mr. M. wohl vergessen – auch die konnten fast nie reagieren. Ich hätte sehr oft absagen müssen weil keiner verfügbar war oder eben selber fahren. Selber fahren geht aber meistens auch nicht, weil ich mein Kind von der Krippe holen muss. Glaubt mir, wenn ich sage, wir waren schon ganz gut, dass wir uns in diesem kleinen Segment über Wasser hielten. Einfach mal umstellen auf andere Kunden oder andere Arbeitsweise oder andere Formate ist illusorisch.

Mr. M. aber ist natürlich überzeugt von seinen haarsträubenden Vorwürfen.

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