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What’s new?

Wow…. Es ist einiges passiert. Wo fang ich an? Vielleicht beim Töchterchen. Es wird immer deutlicher, dass es wirklich ein Segen ist an der neuen Schule zu sein. Ich bin froh, schnell reagiert zu haben, als deutlich wurde, dass es so nicht geht. Ich bin unendlich dankbar, dass diese Schule uns aufgenommen hat. Allein die Vorstellung, dass wir keinen Platz bekommen hätten und wir immer noch hätten weiterkämpfen müssten. Alle Fortschritte, die sie bis heute gemacht, wären ihr nicht zuteilgeworden, Ich bin wirklich dankbar. Es ist erstaunlich zu sehen, wie sehr eine Schule, an der ausgebildete Pädagogen und Erzieher arbeiten ein Kind fördern, verändern und mit positiven Gefühlen und Erlebnissen füllen. Es ist erschreckend, wie deutlich jetzt wird, dass man an einer normalen Schule eigentlich wirklich absolut keine Ahnung davon hat, wie man auf die kindliche Psyche reagiert. Gar keine. Töchterchen wurde ein Schuljahr lang emotional durch die Hölle geschickt und das obwohl sich alle wirklich Mühe gaben. Trotzdem falsch reagiert, falsch umgegangen mit Verhaltensweisen des Kindes. Mit den besten Absichten, weil man es eben nicht besser weiß und keine Zeit hat. Diese Schule würde für jedes Kind eine ganze Welt an Unterschied bedeuten. Für jedes, nicht nur für die, die sich schlecht konzentrieren können etc. Eigentlich ganz schön traurig. Was soll ich sagen: Der Wechsel hat Töchterchen gerettet und es ist bereits nach 10 Wochen Schule deutlich zu bemerken, dass es bessergeht. Gott sei’s getrommelt und gepfiffen. Halleluja! Ich habe endlich einen neuen Job! Einige haben es ja vielleicht mitbekommen. Im Dezember 2018 wurde in meiner damaligen Firma mein Vertrag nicht verlängert. Ohne Vorwarnung. In der Nachschau das Beste, was mir damals passieren konnte. Ich fand einen neuen Job, mit deutlich mehr Geld, mit wunderbaren Kollegen, die alle Kinder haben und ohne jeden Seitenhieb oder Stirnrunzeln akzeptierten, dass ich gewisse Dinge nicht leisten kann. Das wurde dann ganz automatisch und selbstverständlich von einem der Chefs gecovered. Also das wurde direkt so eingeplant, ohne jede Nachfrage. Das einzige Problem, wie immer: Es gab nur Zeitverträge. Eine Situation, die mich psychisch sehr belastet. Alle paar Monate wieder nicht wissen wie es weiter geht, alle paar Monate sich wieder mit dem Arbeitsamt auseinandersetzen müssen und eigentlich durchgehend Bewerbungen schreiben – nur für den Fall. Für mich ist das künstlich aufrechterhaltene Existenzangst. Ich habe keinen Partner und damit auch kein Sicherheitsnetz. Wenn mein Job wegfällt, dann fällt alles weg. Ich habe mich halbherzig für einige Jobs beworben. Ich war sogar einmal in der letzten Runde beim Probearbeiten und ich fand es schrecklich. Ich mag meinen Job, wirklich, ich kann nur die Bedingungen nicht mehr ertragen. Und dann – 3 Wochen bevor mein Vertrag auslaufen wird – bekomme ich einen Anruf von einem Menschen, den ich kenne, den ich aber bisher nur zweimal getroffen habe in den letzten 6 (?) Jahren, Was soll ich sagen: Es ist der perfekte Job und es ist die Möglichkeit die Branche zu wechseln. Einfach so. Wie aus dem Nichts, Danke Universum! Wisst ihr was noch neu ist? Ein neuer Mann! Dazu sage ich jetzt mal nix – ausnahmsweise. Ich wollte nur, dass die Liste meiner Neuerungen vollständig wird. Noch etwas passiert gerade und ich finde das sehr merkwürdig: Mr. M tut seltsame Dinge! Es geht ja nun schon einige Monate so, dass Mr. M. immer wieder mit Töchterchen und mir Frühstücken gehen will. Weil Töchterchen sich das wünscht. OK. In den letzten Wochen fing er dann an, dass er einen riesen TV bei mir anschleppte. Den könne ich haben. Dann stellte er mir den alten Kaffeevollautomat in die Küche. (Den hatte er mir allerdings schon mehrfach angeboten, muss ich zugeben) Dann kam er ums Eck, wir können ja gemeinsam einkaufen gehen für die Winterklamotten des Töchterchens. Aha… Das Absurdeste war aber dann: Er schlug vor, wir können in den Osterferien ja eine Woche zusammen wegfahren. Er zahlt mir auch ein extra Zimmer. WTF??????? Als ich aber erwähnte, dass sein Kind jetzt schon wieder eine neue Brille braucht und jetzt Flötenunterricht hat, da war Schweigen im Walde. Ihr erinnert euch vielleicht: Brille muss er nicht mitbezahlen. Hobbys? Gehen ihn nichts an. Da geht es auch gleich weiter mit all den gründen, warum ich es mit diesem Mann einfach nur schwer in einem Raum aushalte. Heute war echt alle soweit ganz okay, er war sogar hier in der Wohnung und hat mir was repariert. Kaum ist er weg und ich räume die Tasche vom Töchterchen aus, da langt es mir schon wieder: Mr. M. war von Freitag Abend bis Sonntag Abend mit ihr bei McDonald, heute beim Brunch gab es 4-5 kleine Schoko-Doughnuts, dann im Kino Popcorn und Fanta. Das sind aber nur die Sachen, die ich zufällig weiß. Was sie vor dem TV noch alles reingeschoben haben etc. weiß ich nicht aber ich kann euch garantieren: Einiges. Nicht so schlimm? Das kann man schon mal machen? Wenn ich mit der Kleinen seine Wohnung betrete spielt sich folgende Szene ab. Sie geht rein. Sagt hallo, macht die Schublade auf, nimmt Chips und Schokolade und setzt sich vor den TV. Zufall? Das glaubt ihr ja wohl selber nicht. Die Krönung daran ist aber, dass ich vor 2 Wochen mit ihm darüber sprach und er mit wieder mal ins Gesicht log. Ja, er habe das auch gemerkt und er wolle das auch nicht. Er finde ja das Kind habe schon ein Bäuchlein und er wisse, es ist nicht gut und er hört das jetzt auf. Am Arsch! Zusätzlich macht er aber folgende Dinge: Sagt am Telefon laut zum Kind, es gibt jetzt kein Eis mehr das macht DICK! Was passiert? 3 Minuten später betrachtet Töchterlein sich im Spiegel und sagt: Ich habe einen dicken Bauch, der Papa gibt mir kein Eis mehr! Ich möchte schon wieder spucken! Ich bat ihn inständig sofort jedes Bodyshaming abzustellen. Nicht dauernd über seinen dicken Bauch reden oder über dicke Leute oder dass etwas dick macht- es ist ungesund. Das genügt. Basta. Ja, ja, ja, ja hat er total verstanden. Wie wir Mr. M. so kennen, wie stehen wohl die Chancen?

Ihr seht – es ist viel passiert und manches ändert sich nie.

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